Wer wir sind

Herzlich willkommen bei fidel!

Danke für dein Interesse an unserer Homepage.

Wir sind kritische Kolleginnen und Kollegen. Wir haben unsere eigene Meinung und den Mut, kritische Positionen einzunehmen.

Denn anders als die etablierten Lehrerorganisationen sind wir keiner Partei oder politischen Gruppierung verpflichtet.

Wir können uns ausschließlich auf die Interessenvertretung der Kolleginnen und Kollegen konzentrieren.

Wir wollen die Probleme des Schulalltags bearbeiten und haben konkrete Vorschläge für die Verbesserung unseres Arbeitsplatzes.

Wir wollen verändern…

Die Arbeitsbedingungen an Gesamtschulen und Sekundarschulen sind deutlich schwieriger als an Gymnasien und Realschulen.

Die Ursache liegt für uns darin, dass die Gewerkschaft GEW für diese Schulformen die Mehrheit in den Personalräten hat.

Eine konsequente Interessenvertretung ist so nicht möglich.

Die Gewerkschaft tummelt sich auf vielen politischen Spielwiesen, die nichts mit den Interessen der Lehrerinnen und Lehrer zu tun haben und großen Schaden anrichten können, wie die Inklusion zeigt.

Wir vertreten deine Interessen mit Nachdruck!

In zwanzigjähriger Personalratstätigkeit haben wir viel Erfahrung gesammelt und können die Kolleginnen und Kollegen kompetent unterstützen.

fidel ist im HPR und in allen Bezirkspersonalräten der Gesamtschule und Sekundarschule vertreten. Dort bilden wir eine Gemeinsame Liste mit SchaLL, der Schutzgemeinschaft der Angestellten in NRW.

Zur Personalratswahl 2020 haben wir unsere schulpolitischen Positionen akzentuiert und machen sie den Kolleginnen und Kollegen bekannt.

Unsere Position zur Inklusion…

Die Einführung der Inklusion ohne tragfähiges Konzept bei fehlenden Ressourcen haben wir frühzeitig kritisiert und ein Moratorium gefordert, als erkennbar war, dass das neue Modell scheitern würde.

Nun ist die Situation eingetreten, vor der wir stets gewarnt haben. Die Förderschulen wurden zum großen Teil zerschlagen und das Gemeinsame Lernen unmöglich gemacht.

Wir finden, dass Inklusion nur im Rahmen bereitgestellter Ressourcen geleistet werden kann, da sie sonst auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen wird.

Ob die Inklusion in einer Schule geleistet werden kann, können nur die Kolleginnen und Kollegen in den jeweiligen Schulen entscheiden.

Wir fordern ein Vetorecht für die betroffenen Schulen, damit sie sich gegen die Inklusion entscheiden können, wenn die Ressourcen am Standort nicht ausreichen. Nur so können sie ihren Anspruch auf guten Unterricht durchsetzen.

fidel setzt sich weiterhin für die Kolleginnen und Kollegen an Gesamtschulen und Sekundarschulen ein, die die Hauptlast der Inklusion tragen.

Und zur Korrekturentlastung…

Gutachter des Schulministeriums haben festgestellt, dass Lehrerinnen und Lehrer mit Korrekturfächern übermäßig belastet sind.

Forderungen nach allgemeiner Erhöhung der Anrechnungsstunden greifen nicht, weil die Betroffenen häufig bei der Verteilung innerhalb des Kollegiums zu kurz kommen.

fidel meint:  Das Schulministerium muss die Entlastung der Kolleginnen und Kollegen durch Zuweisung von Zeitressourcen, Reduktion der Anzahl der Korrekturen und Vereinfachung der Aufgabenformate vorgeben.

Und sonst?

Seit Jahren haben wir zusammen mit vielen Kolleginnen und Kollegen für den Laufbahnwechsel gekämpft. Das Problem schien zeitweilig gelöst. Seit einiger Zeit nimmt der Anteil der Laufbahnwechsler an unseren Schulformen wieder zu.

Wir brauchen eine tragfähige Lösung!

Auch bei der Versetzung haben wir Erfolge zu verzeichnen. Die Liberalisierung und Vereinfachung des Verfahrens hat vielen Kolleginnen und Kollegen ans Ziel gebracht.

Wir fordern, dass die Wartefrist für die Freigabe künftig auf drei Jahre gesenkt wird.